Einladung in die Umarmung der Dreieinigkeit

The Christian knows God as she is known by God, and calls others to respond to the infinitely faithful tending of the trinitarian embrace.

Quelle: LeRon Shults, Reforming the Doctrine of God, 234.

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Kommentar zu den Steuergeschenken der neuen Regierung

in der Provinz formiert sich der Widerstand. Und das ist gut so.

Denn nachdem die Vernunft bei den schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen im Bund Hausverbot hatte, liegt es nun an den Ländern, das finanzpolitische Harakiri zu verhindern, in das die FDP ihre Partner von der Union hineingetrieben hat. Wenn das Kabinett Merkel II sich anschickt, mitten in der Krise die Staatsfinanzen nachhaltig zu ramponieren, dann werden wir eines Tages alle dafür zahlen - mit höheren Steuern, schlechteren Straßen, verwahrlosten Kindergärten und einer wehrlosen Polizei.

Die FDP und insbesondere ihr Vorsitzender Westerwelle speisen ihr ziemlich maßloses Selbstbewusstsein aus den 14,6 Prozent der Wählerstimmen, die sie bei der Bundestagswahl bekommen haben. 14,6 Prozent, das bedeutet: Exakt 6.316.080 Menschen in diesem Land wollten an das steuerpolitische Wolkenkuckucksheim glauben, das die Liberalen im Wahlkampf zusammengezimmert haben. Die übrigen 37.689.495 Wählerinnen und Wähler waren wohl realistischer, um nicht zu sagen: klüger. Es mag den mehrheitlich von der Union gestellten Ministerpräsidenten schwer fallen, aber nach dem Stand der Dinge können sie nur eines tun, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden: Sie müssen die fiskalische Irrfahrt der Berliner Koalition im Bundesrat stoppen. Im Interesse der Bundesrepublik, im Interesse ihrer Bundesländer und im Interesse der ganz überwiegenden Mehrheit der Menschen in diesem Lande, die nichts dafür kann, dass am 27. September 14,6 Prozent der Wähler einer politischen Illusion erlegen sind.

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Das Wort Minister kommt von dienen...

Das Wort Minister hat einen bezeichnenden Ursprung; es kommt von dienen. Die Berufung eines Entwicklungshilfefeindes zum Entwicklungshilfeminister dient der Postenbefriedigung; es handelt sich um einen Akt der Politikverachtung durch die Politik. Sie ist geeignet, auch Gutwilligen ihre Illusionen auszutreiben. Westerwelle hat einen Mann berufen, dem die Entwicklungshilfe kein Anliegen ist, sondern der ein Anliegen des Außenministers erfüllt: aus seinem Ministerium eine Außenstelle des Außenministeriums zu machen. Das ist nicht sachgerecht, sondern perfide. Solche Politik ist ein Grund dafür, warum die Öffentlichkeit nicht mehr bereit ist, Politikern Kredit und Bewährungszeit zu geben: Günther Oettinger muss das soeben spüren. Dabei hat er Talente, die ihn womöglich für das neue Amt als EU-Kommissar tauglicher machen als für sein bisheriges als Ministerpräsident in Stuttgart.

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Interessant wie Postbank Daten schützt

"Wie die Stiftung Warentest am Montag mitteilte, sei das Einsehen der Daten auch möglich, wenn der Kontoinhaber der Weitergabe seiner Daten an freie Mitarbeiter nicht zugestimmt habe. Von Millionen von Postbank-Kunden lägen keine Einwilligungen vor, berichtete Stiftung Warentest weiter. Die Vertreter bräuchten lediglich den Namen und das Geburtsdatum von Kunden in eine Unternehmensdatenbank eingeben, um detaillierte Einblicke in die Vermögenslage und Kontobewegungen von Kunden zu erhalten, hieß es weiter von der Stiftung. Die Datenschutzbehörde in Nordrhein-Westfalen halte es für unzulässig, dass freie Berater der Postbank die Girokonten der Kunden einsehen könnten."

Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2009-10/stiftung-warentest-postbank-datenschutz

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Dreieinigkeit und Reich Gottes

"The biblical idea of the "kingdom" or "rule" of God must not be conceptualized as domination, but as the manifestation of the shared love of the Father and the Son in and through the Spirit."

Jürgen Moltmann, Trinity and Kingdom, 71.

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Individuum und Gesellschaft

»[Das] Denken in Figurationen [hilft] den falschen Gegensatz zwischen Individuum und Gesellschaft sowie zwischen individueller Freiheit und gesellschaftlicher Determination zu überwinden. Der Begriff der Figuration zielt auf den Sachverhalt, dass das Individuum immer Geprägtes wie Prägendes, immer ‚Münze’ und ‚Prägestock’ zugleich ist.«

Tobias Künkler in dem Band Die Welt verändern: Grundfragen einer Theologie der Transformation.

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eisenbahner

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Das Fragment

Er lehnt ein System ab das von einem vorgefertigten Gedanken organisiert wird und bevorzugt den unvollkommenen Rahmen des Fragments. Ich kann den Schlüssel nicht finden. Das Fragment bietet den Komfort der Leere und der Unterbrechung der Erleuchtung und der Pause. Ich habe keine Lust mehr auf dich zu hören. Ich will endlich hier raus.

Wieder mal ein Zitat aus Nanni Balestrinis Tristano (No. 6191, 56).

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Wir brauchen diese Koalition nicht

Bekannt für große Übereinstimmung mit der sich anbahnenden schwarz-gelben Koalition bin ich ja nicht gerade. Aber in zwei Punkten stimme ich ihnen gerne zu: die FDP hat scheinbar den Bezug zur Realität verloren und die schwarz-gelbe Koalition braucht niemand wirklich ...

 

Aber auch hinter den Pappwänden rasselten die Konfliktparteien aneinander. Zwischen den künftigen Koalitionspartnern, CDU und FDP, kam es am Samstag zu einem Eklat, den mehrere Augenzeugen inzwischen bestätigt haben. Die Protagonisten: Christian Wulff, stellvertretender Parteichef der CDU, und FDP-Chef Guido Westerwelle. Der Aggressor in diesem Streit soll Wulff gewesen sein. Besonders auf FDP-Seite wird auf diese Darstellung Wert gelegt. Die CDU-Seite kontert: Westerwelle habe bockig reagiert. Übrigens nicht zum ersten Mal, heißt es.

Wulff soll Westerwelle vorgeworfen haben, die FDP habe in der Opposition mit ihrem "unseriösen" Ruf nach Steuergeschenken den Bezug zur Realität verloren. Westerwelle drohte, angesichts solcher Unterstellungen könne man die Gespräche auch gleich beenden.

Auch der Vorsitzende der Jungliberalen, Johannes Vogel, lässt sich derzeit gern mit dem Satz zitieren: Wir sind nicht für jeden Preis zu haben. Notfalls verzichten wir auf die Koalition. Ganz ernst ist das natürlich nicht gemein, aber es zeigt das neue Selbstbewusstsein der FDP und die neue Furcht vor ihrer gewachsenen Wählerschaft.

Es scheint: Die Nerven liegen blank, gerade bei der FDP. Schon Mitte der Woche hatten liberale Spitzenpolitiker unverhohlen gedroht, dass man diese Koalition nicht unbedingt brauche, so der FDP-Haushälter Otto Fricke. Seitens der Union regiert man darauf mit Kopfschütteln. Noch bevor die Regierung vereidigt ist, stellt die FDP ein Scheitern in Aussicht. Das sei nicht unbedingt eine vertrauensbildende Maßnahme.


Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-10/koalition-westerwelle-wulff-streit

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depone | Daniel Ehniss

vater, theologe, netzgestalter und kaffeeliebhaber.

http://danielehniss.de
http://depone.de